SHG für Lungenfibrose - Donaustauf

 

Lungenfibrose ist eine seltene Erkrankung des Lungengewebes, die durch verstärkte Bildung von Bindegewebe zwischen den Lungenbläschen und den umgebenden Blutgefäßen gekennzeichnet ist. Diese Krankheit ist bis heute häufig nicht heilbar.

Von medizinischer Seite werden wir Lungenfibrose-Patienten im Klinikum Donaustauf  sehr gut betreut. Das Leben mit dieser Krankheit im Alltag ist aber gar nicht so leicht. Daher haben wir uns im Oktober 2015 unter der Leitung von Herrn Oberarzt Dr. Suchy zum ersten Mal zu einem Selbsthilfegruppentreffen zusammengefunden. Wir waren ca. 60 Patienten und Angehörige, und wir müssen zugeben, mit einer solchen Resonanz hatten wir bei dem Gedanken eine Selbsthilfegruppe aufzubauen nicht gerechnet.

Wir treffen uns so ca. alle 2 Monate mittwochs in Donaustauf um unsere Probleme, Ängste und Erfahrungen mit dieser Krankheit auszutauschen. Dabei werden wir vom Klinikum hervorragend unterstützt. Die Teilnahme ist kostenlos.

Das Leben mit der Diagnose Lungenfibrose positiv zu bewältigen, nicht zurückzublicken auf das, was alles nicht mehr möglich ist, sondern optimistisch vorwärts zu schauen, dass vieles trotz dieser Krankheit noch möglich ist, soll das Ziel unserer Selbsthilfegruppe sein. Nach dem Motto das Glas ist halb voll, nicht halb leer.

Unser Ziel:
Der Erfahrungsaustausch zwischen den einzelnen Betroffenen und deren Angehörigen im Umgang mit dieser Krankheit (Verträglichkeit der Medikamente, allgemeine Alltagsprobleme  usw.). Das Gespräch in der Gruppe zeigt uns, dass wir alle eigentlich sehr ähnliche Probleme in der Bewältigung unseres Alltags haben und keiner mit seiner Krankheit allein gelassen wird.

Unsere Angebote:
Austausch von Betroffenen untereinander
Fachvorträge  durch Fachärzte  und Fachpersonal des Klinikums Donaustauf
Kostenloses Informationsmaterial
oder einfach nur ein  telefonisches Gespräch, wenn das mit dem Optimismus mal nicht so gut klappt  (Regentag).


Autoren

Heidi Kettl
Manfred Krischker

 

Die Selbsthilfegruppe - Donaustauf wird gefördert durch die gesetzlichen Krankenkassen und ihre Verbände in Bayern.

"Dieses Projekt wird aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen gefördert .