SHG für COPD in der StädteRegion Aachen – Würselen (Nur Angehörige)

Wenn ein Familienmitglied erkrankt, ist dies nicht nur auf den Erkrankten beschränkt. Die ganze Familie ist involviert. Ist der Erkrankte zudem bettlägerig, dann kümmern sich die Mitglieder der Familie um den Patienten in der Familie. So ist es auch bei einer Erkrankung wie der COPD. Bei einer kurzen Erkrankung, wie z. B. bei einem grippalen Infekt, ist es ja nur für einen begrenzten Zeitraum.

Bei einer chronischen Erkrankung wie der COPD ist das anders. Diese Krankheit bleibt für die restliche Lebenszeit. Da tauchen dann Fragen für die Angehörigen auf. Was mache ich wenn mein Angehöriger Atemnot hat? Wie kann ich helfen, ohne etwas falsch zu machen und die Situation noch zu verschlechter? Welche Medikamente bekommt mein Angehöriger und was mache ich im Notfall? Kann ich überhaupt etwas machen, oder brauche ich immer einen Notarzt?

Es gibt sicherlich für den Einzelnen noch viele andere Fragen, aber das sprengt hier den Rahmen. Dem Beispiel folgend, wie es andere Gruppen, mit denen wir im Austausch stehen, handhaben, haben wir uns entschieden eine Angehörigengruppe für Atemwegserkrankte zu gründen. Im August 2010 wurde die Gruppe im MZ Würselen geründet. Fühlen sie sich von einigen Fragen angesprochen, melden sie sich bei uns und erfragen den Termin für ein nächstes Treffen.

Autor - W. Ramsteiner